Hochzeitstauben

Jack und Ally – übrig geblieben von einer Hochzeit…
Weiße Tauben sollen Frieden und Treue symbolisieren. Deshalb werden die Tauben im Rahmen von Hochzeitszeremonien „aufgelassen“ – als Teil einer romantischen Inszenierung. „Auflass“ bedeutet, dass die sogenannten Hochzeitstauben an einem fremden Ort fliegen gelassen werden und sie ihren Weg zurück in den Heimatschlag finden müssen.
Nach dem Tierschutzgesetz ist es verboten, Tiere auszusetzen – nichts anderes geschieht jedoch mit Tauben, die auf Hochzeiten fliegen gelassen werden. Weiße Tauben werden speziell ihrer Farbe wegen gezüchtet; andere Fähigkeiten, wie der Orientierungssinn, sind bei den Tieren durch diese Zuchtform weniger stark ausgeprägt – deshalb finden sie nicht zurücck zum Heimatschlag.
Bei Jack und Ally handelt es sich um Pfauentauben, deren Orientierungssinn noch schlechter ausgebildet ist als jener der hochgezüchteten weißen Brieftauben. Sie verhungern oder werden von Greifvögeln getötet.

Den Taubenzüchtern geht es ausschließlich um Profit – es ist ein Geschäftsmodell.

Leider wissen nur die wenigsten Brautpaare um das große Tierleid, für das dieser Trend verantwortlich ist. Menschen wollen mit der Hochzeit ihr persönliches Glück feiern. Doch wer sogenannte Hochzeitstauben fliegen lässt, fügt den betroffenen Tieren großes Leid zu.

Ally und Jack wurden zum Glück gefunden! Sie wurden auf der Greifvogelstation abgegeben, welche sie zu uns brachte. Mittlerweile leben sie frei auf dem Lebenshof – sind aber immer zu sehen, da sie sich auf dem Sitzplatz ein neues Zuhause eingerichtet haben.

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